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{ "zaehler": "rechnungen", "wert": 1042, "formatiert": "RE-2026-1042" }
Zwei Mitarbeiterinnen schreiben in derselben Minute eine Rechnung, und beide bekommen die Nummer 2026-0184. Auffallen wird das beim Jahresabschluss oder bei der Betriebsprüfung, und dann liegen zwei Belege mit derselben Nummer auf dem Tisch. Genauso unangenehm ist der andere Fall: Ein abgebrochener Rechnungslauf reißt eine Lücke, die hinterher niemand mehr erklären kann.
Der Gesetzestext ist kürzer, als die meisten vermuten. § 14 Abs. 4 Nr. 4 UStG verlangt auf der Rechnung eine „fortlaufende Nummer mit einer oder mehreren Zahlenreihen“, die der Rechnungsaussteller zur Identifizierung der Rechnung einmalig vergibt. Daraus folgen zwei Dinge, die im Alltag regelmäßig falsch verstanden werden:
RE-2026-0042 ist genauso korrekt wie 42.Trotzdem ist die lückenlose Reihe der ruhigere Weg. Fehlen Nummern, fragt die Betriebsprüfung, wo die Belege geblieben sind. Kannst du das nicht erklären, darf sie die Vollständigkeit deiner Aufzeichnungen anzweifeln und im Ergebnis schätzen (§ 162 AO). Wie hoch dieses Risiko im Einzelfall ist, hängt vom Gesamtbild ab — aber es ist der Grund, warum eine selbst gebaute Nummernvergabe mit Löchern aus Abbrüchen und Testbuchungen regelmäßig Erklärungsbedarf erzeugt.
Kleinbetragsrechnungen bis 250 € brutto brauchen nach § 33 UStDV weder eine Rechnungsnummer noch Angaben zum Empfänger. Für alles darüber gilt die Regel. Keine Steuerberatung — im Zweifel entscheidet dein Steuerberater.
Jeder Zähler hat seine eigene Vorlage. Vier Platzhalter stehen zur Verfügung, alles andere bleibt so stehen, wie du es schreibst:
| Platzhalter | Wird ersetzt durch | Beispiel |
|---|---|---|
{jahr} | vierstelliges Jahr aus der Serverzeit beim Aufruf | 2026 |
{monat} | zweistelliger Monat | 09 |
{nr} | laufende Nummer, ohne Auffüllen | 42 |
{nr:04} | Nummer mit führenden Nullen, hier vierstellig | 0042 |
Aus AB-{jahr}{monat}-{nr:03} wird damit AB-202609-043.
RE-2025-{nr:04}.Ja — jeder Aufruf liefert exakt die nächste Nummer, auch wenn hundert Anfragen gleichzeitig eintreffen. Die Vergabe ist serialisiert: keine Dublette, keine Lücke durch Renn-Bedingungen. Genau das ist mit einer normalen Datenbank überraschend leicht falsch zu bauen.
Die Nummer muss einmalig und nachvollziehbar sein (§ 14 UStG), damit keine Rechnungen unbemerkt verschwinden können. Lücken musst du im Zweifel erklären — ein Zähler, der technisch keine Lücken erzeugt, erspart dir die Diskussion.
Ja, mit Vorlagen wie RE-{jahr}-{nr:04} — daraus wird RE-2026-0042. Jahr, führende Nullen und freie Präfixe sind kombinierbar, je Zähler eigenes Format.
Mit der Vorlage RE-{jahr}-{nr:04} läuft die Nummer einfach weiter — ob du je Jahr bei 1 beginnst oder durchzählst, entscheidest du: einfach einen neuen Zähler je Jahr anlegen oder denselben weiterverwenden. Beides ist finanzamtskonform, solange lückenlos.
Ja — ein Zähler kann bei jedem beliebigen Wert beginnen, etwa 1042, wenn du aus einem Altsystem umziehst. Ab dann vergibt er lückenlos weiter.
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