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Zertifikatswache · in der Beta kostenlos

Nie wieder ein abgelaufenes SSL-Zertifikat.

Überwacht die TLS-Zertifikate deiner Domains und warnt rechtzeitig vor Ablauf — und bei unerwartetem Aussteller-Wechsel.

Kostenlosen Schlüssel holen
Ohne Kreditkarte1.000 Aufrufe im Monat freiServer in Deutschland
So rufst du es auf
POST /v1/certs  {"host":"deinedomain.de","email":"ops@..."}
Das kommt zurück
{ "host": "example.de", "gueltig_bis": "2026-11-14", "resttage": 76, "aussteller": "Let's Encrypt", "warnung_ab": 14 }
Das Problem

Am Sonntagmorgen bekommt jeder Besucher eine rote Warnseite: Die Verbindung sei nicht sicher, hier stimme etwas nicht. Das Zertifikat ist in der Nacht abgelaufen, die automatische Erneuerung war seit sechs Wochen defekt, und aufgefallen ist das niemandem. Bis jemand aus dem Team überhaupt davon erfährt, sind ein halber Tag Umsatz und ein Stück Vertrauen weg — denn Besucher lesen dort keinen Konfigurationsfehler, sondern eine Warnung vor dir.

Wofür Leute das benutzen

SSL-Zertifikat-Laufzeit: der Fahrplan bis 47 Tage

Zertifikate werden in mehreren Stufen kürzer gültig. Das CA/Browser-Forum hat den Fahrplan im Frühjahr 2025 mit dem Beschluss SC-081v3 festgelegt; er betrifft jedes öffentlich vertrauenswürdige TLS-Zertifikat, unabhängig vom Aussteller:

AusgestelltHöchste GültigkeitWas das im Alltag heißt
bis 14. März 2026398 Tageeinmal im Jahr erneuern, Handarbeit noch machbar
seit 15. März 2026200 Tagezweimal im Jahr, zwei Termine im Kalender
ab 15. März 2027100 Tagerund alle drei Monate
ab 15. März 202947 Tageohne Automatisierung praktisch nicht mehr zu halten

Maßgeblich ist der Tag der Ausstellung, nicht der Tag im Kalender: Ein Zertifikat, das vor einem Stichtag mit der längeren Laufzeit ausgestellt wurde, bleibt bis zu seinem Ende gültig. Spürbar wird jede Stufe deshalb erst bei der nächsten Erneuerung — und dann für alle Hosts gleichzeitig. Let’s Encrypt liegt mit 90 Tagen ohnehin unter jeder dieser Grenzen, hat aber am 4. Juni 2025 den Versand der Ablauf-Erinnerungsmails eingestellt. Wer sich bis dahin auf diese Mails verlassen hat, bekommt seitdem keine Warnung mehr.

Warum die automatische Zertifikatserneuerung trotzdem scheitert

Die automatische Erneuerung ist eingerichtet, und das Zertifikat läuft trotzdem ab. Diese Fälle stecken meistens dahinter:

Was diese Wache dagegen tut: Sie liest einmal am Tag über einen TLS-Handshake zu Host und Port zwei Angaben aus dem tatsächlich ausgelieferten Zertifikat — Ablaufdatum und Aussteller. Ab 30 Resttagen gilt der Eintrag als Warnung und erinnert dann täglich bis zur Erneuerung, höchstens eine Mail je Eintrag und Tag; dazu kommt eine Warnung, sobald der Aussteller wechselt. Weil sie das ausgelieferte Zertifikat prüft und nicht die Datei auf der Platte, fällt der erste Fall aus der Liste sofort auf. Nicht auffallen kann ihr, was hinter dem Loadbalancer auf dem anderen Server liegt oder gar nicht erst eingetragen ist. Sie prüft außerdem nicht, ob die Kette vollständig ist, ob der Hostname im Zertifikat steht oder ob es zurückgezogen wurde. Standard-Port ist 443, jeder andere lässt sich eintragen — 465 und 993 für Mailserver, 8443 für Verwaltungsoberflächen.

Häufige Fragen zu Zertifikatswache

Wie früh werde ich vor Ablauf gewarnt?

Standardmäßig 14 Tage vorher, per E-Mail. Die Schwelle kannst du je Domain setzen — wer manuell erneuert, nimmt eher 30 Tage; bei automatischer Erneuerung reichen 7 als Sicherheitsnetz.

Warum ist der Aussteller-Wechsel eine eigene Warnung?

Wenn dein Zertifikat plötzlich von einer anderen Stelle ausgestellt wird, hat entweder jemand in deinem Team etwas umgestellt — oder jemand anderes kontrolliert deine Domain. Beides willst du am selben Tag wissen, nicht beim nächsten Audit.

Muss ich etwas auf meinem Server installieren?

Nein. Die Prüfung macht einen normalen TLS-Verbindungsaufbau von außen, wie ihn jeder Browser macht, und liest das Zertifikat aus. Host eintragen, fertig.

Überwacht die Wache auch Subdomains?

Ja — jede Subdomain ist ein eigener Eintrag (shop.deinedomain.de, api.deinedomain.de). So siehst du auch das vergessene Zertifikat der Staging-Umgebung, das sonst niemand auf dem Zettel hat.

Funktioniert das auch mit Wildcard-Zertifikaten?

Ja — geprüft wird das tatsächlich ausgelieferte Zertifikat, egal ob Einzel- oder Wildcard. Ablaufdatum und Aussteller werden genauso überwacht.

Was kostet Zertifikatswache?

Aktuell ist alles in der Beta komplett kostenlos — keine Kreditkarte, keine Laufzeit. Nach dem Verkaufsstart beginnen die Tarife bei 9,50 € pro Monat (1.500 Aufrufe) — bewusst rund die Hälfte des üblichen Marktpreises. Wer in der Beta dabei ist, wird vor jeder Umstellung informiert.

Wie fange ich an?

E-Mail-Adresse in das Formular auf dieser Seite eintragen — der API-Schlüssel erscheint sofort, ohne Bestätigungs-Wartezeit. Damit hast du 1.000 Aufrufe pro Monat frei. Der Schlüssel wird als Hash gespeichert und nur einmal angezeigt, also direkt sicher ablegen.

So funktioniert es

In drei Schritten eingebaut

Schlüssel holen

E-Mail eintragen, Schlüssel erscheint sofort auf der Seite. Kein Konto, keine Kreditkarte, keine Freischaltung durch uns.

Aufruf einbauen

Ein einziger HTTP-Aufruf mit deinem Schlüssel im Kopf — aus jeder Programmiersprache, jedem Framework, jedem Automatisierungswerkzeug.

Antwort verwenden

Du bekommst sauberes JSON oder die fertige Datei zurück. Fehler kommen als klare deutsche Meldung, nicht als Rätsel.

POST /v1/certs  {"host":"deinedomain.de","email":"ops@..."}
Während der Beta zahlst du nichts

Was Zertifikatswache später kostet

Wir legen die Preise jetzt schon offen, damit du planen kannst. Beta-Nutzer werden rechtzeitig informiert, bevor sich etwas ändert — niemand wird automatisch in einen bezahlten Tarif überführt.

Frei
0 €/Monat
100 Aufrufe im Monat
dauerhaft kostenlos
Start
9,50 €/Monat
1.500 Aufrufe im Monat
6,33 € je 1.000 Aufrufe
Wachstum
19,50 €/Monat
6.000 Aufrufe im Monat
3,25 € je 1.000 Aufrufe

Alle Preise zuzüglich Umsatzsteuer. Monatlich kündbar, keine Mindestlaufzeit, keine Einrichtungsgebühr.

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