curl https://DOMAIN/ping/DEIN-TOKEN # ans Ende des Cronjobs
{ "job": "backup-nightly", "status": "ok", "letzter_ping": "2026-08-30T03:00:12Z", "erwartet_alle": "24h", "toleranz": "30m" }
Das nächtliche Backup läuft seit sechs Wochen nicht mehr. Beim letzten Neustart kam der Dienst nicht wieder hoch, und weil dein Postfach seit jeher nur bei Fehlern piept, war die Stille kein Warnsignal, sondern das gewohnte Bild. Aufgefallen ist es an dem Morgen, an dem du das Backup wirklich gebraucht hättest.
Ein Cronjob läuft in einer anderen Umgebung als deine Kommandozeile. So fällt er in der Praxis aus:
PATH=/usr/bin:/bin. Ein node, php oder docker aus einem anderen Verzeichnis wird nicht gefunden — derselbe Befehl läuft im Terminal einwandfrei.MAILTO verschwindet sie ersatzlos.% die Befehlszeile — date +%F muss date +\%F heißen.Überfällig ist ein Job, wenn seit dem letzten Ping mehr Zeit vergangen ist als Periode plus Toleranz zusammen — bei 24 Stunden Periode und 60 Minuten Toleranz also nach 25 Stunden. Bis zum allerersten Ping zählt die Uhr ab dem Anlegen der Wache.
| Job | Periode | Toleranz | Warum |
|---|---|---|---|
| Nächtliches Datenbank-Backup | 24 Std. | 60 Min. | darf sich verspäten, aber nicht ausfallen |
| Stündlicher Warenwirtschafts-Import | 60 Min. | 10 Min. | ein zäher Lauf ist noch kein Notfall |
| Warteschlangen-Arbeiter | 5 Min. | 2 Min. | hier zählt jede Verzögerung |
| Wöchentlicher Abrechnungslauf | 7 Tage | 12 Std. | Laufzeit schwankt stark mit der Datenmenge |
Gibst du keine Toleranz an, wird ein Zehntel der Periode angesetzt, mindestens aber 5 Minuten. Möglich sind Perioden von 1 Minute bis 7 Tage und Toleranzen bis 24 Stunden — ein Monatslauf lässt sich damit nicht direkt abbilden, 7 Tage sind die Obergrenze. Alarm gibt es einmal je Aussetzer, nicht stündlich neu; der nächste erfolgreiche Ping setzt die Wache zurück.
Ein Ping bedeutet nur: Die Befehlszeile ist bis zum Ende gelaufen. Ob dabei etwas Brauchbares herauskam, prüfst du besser selbst und pingst erst danach:
pg_dump db > /backup/db.sql && test -s /backup/db.sql && curl -fsS -m 10 --retry 3 https://DOMAIN/ping/DEIN-TOKEN
Durch die &&-Verkettung unterbleibt der Ping, wenn der Dump fehlschlägt oder die Datei leer ist — dann schlägt die Wache Alarm, obwohl der Server läuft. Die Ping-Adresse enthält ein 32-stelliges Zufalls-Token und kommt ohne API-Schlüssel aus, damit sie als Einzeiler in jede crontab passt. Wer sie hat, kann pingen: nicht in ein öffentliches Repository committen und nicht in geteilte Protokolle schreiben.
Klassisches Monitoring prüft, ob etwas erreichbar ist. Ein Cronjob, der gar nicht erst startet — Server neu gebootet, crontab gelöscht, Container tot — wirft aber keinen Fehler. Der Totmannschalter dreht die Logik um: Nicht der Fehler alarmiert, sondern das Ausbleiben des Erfolgs.
Eine Zeile am Ende des Jobs: curl auf deine persönliche Ping-URL. Bleibt der Ping länger aus als Intervall plus Toleranz, kommt die Alarm-Mail. Kein Agent, keine Bibliothek, funktioniert mit jedem System, das curl hat.
Der Puffer, bevor alarmiert wird. Ein täglicher Job, der mal 20 Minuten länger läuft, soll keinen Alarm auslösen — mit 30 Minuten Toleranz meldet sich die Wache erst, wenn wirklich etwas nicht stimmt.
Jedes Intervall funktioniert — vom 5-Minuten-Takt bis zum Monatslauf. Intervall und Toleranz setzt du je Job; die Wache rechnet selbst aus, wann ein Ping überfällig ist.
Ja — neben dem Erfolgs-Ping gibt es eine Fehler-URL: Meldet dein Job dorthin, wirst du sofort alarmiert, ohne die Toleranzzeit abzuwarten. So kombinierst du Totmannschalter und aktive Fehlermeldung.
Aktuell ist alles in der Beta komplett kostenlos — keine Kreditkarte, keine Laufzeit. Nach dem Verkaufsstart beginnen die Tarife bei 2,50 € pro Monat (3.000 Aufrufe) — bewusst rund die Hälfte des üblichen Marktpreises. Wer in der Beta dabei ist, wird vor jeder Umstellung informiert.
E-Mail-Adresse in das Formular auf dieser Seite eintragen — der API-Schlüssel erscheint sofort, ohne Bestätigungs-Wartezeit. Damit hast du 1.000 Aufrufe pro Monat frei. Der Schlüssel wird als Hash gespeichert und nur einmal angezeigt, also direkt sicher ablegen.
E-Mail eintragen, Schlüssel erscheint sofort auf der Seite. Kein Konto, keine Kreditkarte, keine Freischaltung durch uns.
Ein einziger HTTP-Aufruf mit deinem Schlüssel im Kopf — aus jeder Programmiersprache, jedem Framework, jedem Automatisierungswerkzeug.
Du bekommst sauberes JSON oder die fertige Datei zurück. Fehler kommen als klare deutsche Meldung, nicht als Rätsel.
curl https://DOMAIN/ping/DEIN-TOKEN # ans Ende des Cronjobs
Wir legen die Preise jetzt schon offen, damit du planen kannst. Beta-Nutzer werden rechtzeitig informiert, bevor sich etwas ändert — niemand wird automatisch in einen bezahlten Tarif überführt.
Alle Preise zuzüglich Umsatzsteuer. Monatlich kündbar, keine Mindestlaufzeit, keine Einrichtungsgebühr.
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