POST /v1/linkcheck {"urls":["https://...","..."]}
{ "geprueft": 48, "kaputt": 2, "ergebnisse": [{"url": "https://example.de/alt", "status": 404}, {"url": "https://partner.de", "status": 200}] }
Nach dem Relaunch zeigen die alten Adressen ins Leere, und niemand sagt es dir — Besucher gehen einfach zurück zu Google und klicken das nächste Ergebnis an. Erst Monate später fällt beim Blick in die Statistik auf, dass ausgerechnet die Ratgeberseite, die jahrelang Kunden gebracht hat, kaum noch Besucher bekommt. Wer damals auf dich verlinkt hatte, hat den toten Link inzwischen entfernt.
Als defekt gilt hier alles ab Statuscode 400 — aber nicht jede unfreundliche Antwort ist ein kaputter Link. Diese Fälle solltest du auseinanderhalten, bevor du anfängst, Links zu löschen:
| Antwort | Was dahintersteckt | Was zu tun ist |
|---|---|---|
| 403 | Server antwortet, sperrt aber Nicht-Browser aus (Bot-Schutz) | meist Fehlalarm — im Browser gegenprüfen |
| 405 / 501 | Server kann mit einer HEAD-Anfrage nichts anfangen | nichts, wird automatisch mit GET wiederholt |
| 429 | zu viele Anfragen in kurzer Zeit an denselben Host | Links dieses Hosts auf mehrere Läufe verteilen |
| 404 / 410 | Seite existiert nicht mehr | echter Treffer, siehe unten |
| 5xx | Gegenseite gerade gestört | in einigen Stunden erneut prüfen |
0 mit AbortError | keine Antwort binnen 12 Sekunden | erneut prüfen, oft nur eine langsame Fremdseite |
0 mit TypeError | Domain löst nicht auf, TLS-Fehler, Verbindung abgewiesen | Schreibweise und Domain prüfen |
| 0, „Ziel gesperrt“ | Adresse zeigt ins private Netz (localhost, 10.x, 192.168.x) oder ist kein http/https-Link, etwa mailto: | vor dem Lauf aus der Liste nehmen |
Bewertet wird der Statuscode, nicht der Inhalt. Eine Seite, die mit 200 antwortet und im Text „Diese Seite gibt es nicht mehr“ schreibt — ein sogenannter Soft-404 —, gilt hier als in Ordnung; das erkennt kein automatischer Prüfer. Umgekehrt steht bei Umleitungen die Endadresse im Ergebnis: Weicht sie von der geprüften ab, ist der Link nicht kaputt, zeigt aber nicht mehr dorthin, wo du ihn hingesetzt hast — ein guter Anlass, ihn direkt auf das Ziel umzuschreiben.
Ist ein Link tatsächlich tot, hängt die richtige Reaktion davon ab, warum er tot ist:
| Lage | Richtige Antwort | Begründung |
|---|---|---|
| Seite ist umgezogen | 301 auf das inhaltliche Gegenstück | Ranking und fremde Verweise wandern mit |
| Produkt ausgelaufen, es gibt einen Nachfolger | 301 auf den Nachfolger | der Besucher landet dort, wo er hinwollte |
| Produkt ausgelaufen, kein Ersatz | 404 mit hilfreicher Seite (Suche, Kategorien) | ehrlich und für Suchmaschinen unproblematisch |
| Inhalt endgültig gelöscht, soll aus dem Index | 410 | wird meist etwas schneller ausgelistet als ein 404 |
| Seite kurzfristig weg (Wartung) | 503 mit Retry-After | signalisiert „später wiederkommen“ statt „gelöscht“ |
| Fremdlink ist tot | Link austauschen oder entfernen | über fremde Server hast du keine Weiterleitung |
Der verbreitete Kurzschluss ist, alle toten Adressen pauschal auf die Startseite umzuleiten. Google behandelt das als Soft-404 — die Weiterleitung zählt dann nicht als echter Umzug —, und der Besucher steht auf einer Seite, die mit seinem Anliegen nichts zu tun hat. Weiterleiten lohnt sich dort, wo es ein echtes Gegenstück gibt; überall sonst ist ein sauberer 404 die bessere Antwort. Beim 503 gilt das nur für kurze Wartungsfenster — dauert der Zustand Wochen, wird auch daraus eine Auslistung.
Bis zu 100 URLs pro Aufruf, parallel geprüft — eine typische Ressourcenseite ist in wenigen Sekunden durch. Für größere Bestände teilst du die Liste einfach auf mehrere Aufrufe auf.
Alles, was ein Besucher als Sackgasse erlebt: 404 und andere 4xx-Fehler, Serverfehler ab 500, Timeouts und nicht auflösbare Domains. Umleitungen werden verfolgt und das Endziel bewertet.
Sie verschwenden Crawl-Budget, verschlechtern die Nutzersignale und lassen die Seite ungepflegt wirken — alles Faktoren, die Rankings kosten. Ein regelmäßiger Check gehört zur SEO-Grundhygiene.
Ja — ruf die API aus deinem eigenen Cronjob auf, etwa wöchentlich, und verarbeite das JSON-Ergebnis. In Kombination mit der Cron-Wache merkst du sogar, wenn dein Prüf-Job selbst ausfällt.
Ja, bis zu einer sinnvollen Tiefe — bewertet wird das Endziel. Eine Kette aus fünf Redirects, die im 404 endet, wird als kaputt gemeldet, ein sauberer 301 aufs neue Ziel als in Ordnung.
Aktuell ist alles in der Beta komplett kostenlos — keine Kreditkarte, keine Laufzeit. Nach dem Verkaufsstart beginnen die Tarife bei 6,50 € pro Monat (2.000 Aufrufe) — bewusst rund die Hälfte des üblichen Marktpreises. Wer in der Beta dabei ist, wird vor jeder Umstellung informiert.
E-Mail-Adresse in das Formular auf dieser Seite eintragen — der API-Schlüssel erscheint sofort, ohne Bestätigungs-Wartezeit. Damit hast du 1.000 Aufrufe pro Monat frei. Der Schlüssel wird als Hash gespeichert und nur einmal angezeigt, also direkt sicher ablegen.
E-Mail eintragen, Schlüssel erscheint sofort auf der Seite. Kein Konto, keine Kreditkarte, keine Freischaltung durch uns.
Ein einziger HTTP-Aufruf mit deinem Schlüssel im Kopf — aus jeder Programmiersprache, jedem Framework, jedem Automatisierungswerkzeug.
Du bekommst sauberes JSON oder die fertige Datei zurück. Fehler kommen als klare deutsche Meldung, nicht als Rätsel.
POST /v1/linkcheck {"urls":["https://...","..."]}
Wir legen die Preise jetzt schon offen, damit du planen kannst. Beta-Nutzer werden rechtzeitig informiert, bevor sich etwas ändert — niemand wird automatisch in einen bezahlten Tarif überführt.
Alle Preise zuzüglich Umsatzsteuer. Monatlich kündbar, keine Mindestlaufzeit, keine Einrichtungsgebühr.
Verwandt: Änderungswächter · Uptime-Wache · Zertifikatswache · Cron-Wache